Kräutergeheimnis aus alter Zeit


Gänseblümchen-Tee

    • 2 Tl getrocknete Gänseblümchen (Blüten und Kraut)

    • 150 ml Wasser

Die getrockneten Gänseblümchen mit kochendem Wasser übergießen, ca. 10 min. ziehen lassen und durch ein Teesieb abseihen.

Gänseblümchentee wird in der Volksheilkunde bei Katarrhen der Atemwege, zur Erleichterung des Abhustens, Magen-Darm-Katarrhen und Linderung von Durchfall empfohlen.

Vorsicht:
Nicht bei bestehender Korbblütlerallergie anwenden!


Wacholderbutter


  • 250 g weiche Butter
  • 30 g getrocknete Wacholderbeeren
  • 1 Tl Honig
  • 1 Tl Salz





Die getrockneten Wacholderbeeren zerdrücken bzw. mörsern, mit der weichen Butter mischen, anschließend mit Honig und Salz abschmecken.
Die Wacholderbutter im Kühlschrank ca. 2 Stunden ziehen lassen – fertig!


Paßt sehr gut zu kurzgebratenem Fleisch und zu frischem Brot!


Guten Appetit!





Pastinakensuppe


  • 3 mittelgroße Gemüse-Pastinaken
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Milch
  • Butter zum Anbraten des Gemüses
  • 1 Becher Saure Sahne
  • Salz
  • Pfeffer

  • 8 dünne Pastinakenstreifen
  • Bratöl zum Ausbacken der Pastinakenstreifen
  • etwas Wildkräutersalz

  • etwas Pastinakengrün zum Dekorieren


Pastinaken, Zwiebel und Knoblauchzehe klein würfeln und mit Butter
kurz anschwitzen.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 min
köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die dünnen Pastinakenstreifen im Bratöl knusprig ausbacken, anschließend auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit dem Wildkräutersalz leicht würzen.
Die Pastinakensuppe
pürieren, mit Milch aufgießen, die Saure Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die fertige Suppe mit einem Klecks Saure Sahne, den Pastinakenchips und etwas dünn geschnittenem Pastinakengrün dekorieren.

Guten Appetit!











Würzig eingelegte Schafgarbenblüten

 
 

  • 1 handvoll Schafgarbenknospen und –blüten
  • 3 El gutes Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Salz

 

Die Schafgarbenknospen und –blüten an einem sonnigen Spätvormittag ernten. Die Blüten ca. eine Stunde auf einem Teller im Freien auslegen, um den vielbeinigen Untermietern die Chance zur Flucht zu ermöglichen.

Dann die einzelnen Blütenköpfchen abschneiden und den Knoblauch fein hacken.Beides mit etwas Salz und dem Olivenöl vermischen.

Mindestens einen Tag ziehen lassen.

Passt wunderbar als geschmackliche Abrundung auf ein Bruscetta mit gewürfelten Tomaten.

 

 Guten Appetit!




Nachtkerzenknospensalat

 
 

  • 4 handvoll Nachtkerzenknospen

  • ein paar schöne Nachtkerzenblüten

  • 1 kleine Gelbe Rübe, klein gewürfelt

  • 1 Schalotte, ebenfalls klein gewürfelt

  • 1 El Weißweinessig

  • 1 El Olivenöl

  • Salz

  • Peffer

 
 

Die Nachtkerzenknospen eine Minute in kochendem Salzwasser blanchieren, anschließend in Eiswasser abschrecken.
Dann die Knospen mit der gewürfelten Gelbe Rübe und Schalotte mischen.
Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und den Salat damit beträufeln.

 Mit den Nachtkerzenblüten dekoriert und frischem Baguette servieren.

 

Guten Appetit!




Kalte Sommerblütensuppe
mit Räucherlachs

für vier Personen

 

  • 500 g mehlig kochende
    Kartoffeln
  • 200 g Gelbe Rüben
  • 1  Zwiebel
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • etwas Milch
  • etwas Butter
  • ½ Tl  Anissamen
  • Salz
  • Peffer
  • 100 g Räucherlachs
  • 1 handvoll Königskerzenblüten
  • ein paar besonders schöne
    Königskerzenblüten zum Garnieren

 

Schön aufgeblühte Königskerzenblüten an einem sonnigen Vormittag ernten. Die Blüten ausschütteln, um mögliche mehrbeinige Untermieter zu entfernen. Zu Hause die Blüten kurz im Freien auf einem Papier auslegen, so haben eventuell verbliebene Insekten noch die Möglichkeit zur Flucht.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln und Gelbe Rüben würfeln, die Zwiebel schälen und grob hacken. Die Butter im Topf erhitzen, die Zwiebel zugeben und glasig dünsten, dann die Kartoffeln, Gelbe Rüben und gemörserten Anissamen hinzufügen. Mit der Gemüsebrühe aufgießen. Alles aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Dann die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen, etwas Milch unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Die Kartoffelsuppe zugedeckt im Kühlschrank mindestens zwei Stunden abkühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren die Königskerzenblüten in feine Streifen schneiden, die kalte Suppe  portionieren, den Lachs gerecht auf die Teller verteilen, die Blütenstreifen großzügig über die Suppe streuen und mit den besonders schönen Königskerzenblüten garnieren. 


Guten Appetit!








Kräuterhelfer aus alter Zeit


Johanniskraut-Tee

  • 2 Tl getrocknetes Johanniskraut
  • 150 ml Wasser

Das Johanniskraut mit kaltem Wasser übergießen, langsam zum Sieden bringen und nach ca. 10 min durch ein Teesieb abseihen.  

Johanniskrautee wird in der Volksmedizin zur Unterstützung der Behandlung von nervöser Unruhe und Schlafstörungen angewandt.

Vorsicht:
Nicht in der Schwangerschaft, während der Stillzeit und bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit anwenden.
Zudem schwächen die Inhaltsstoffe
des Echten Johanniskrautes etliche
andere Arzneistoffe.


Johanniskraut-Öl

  • 3 handvoll blühendes, frisches Johanniskraut
  • 500 ml gutes Olivenöl

Das blühende Johanniskraut an einem sonnigen Tag ernten.
Etwa eine Stunde im freien auf einen Teller legen und den Insekten Gelegenheit zur Flucht lassen. Dann das Kraut mit dem Olivenöl übergießen. Wichtig ist, dass das Johanniskraut komplett mit Öl bedeckt ist.
Diese Mischung circa 3 bis 4 Wochen an die Sonne stellen und täglich aufschütteln. Sobald das Öl eine dunkelrote Farbe angenommen hat, abgeseiht an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahren.

In der Volksmedizin wird das Johanniskrautöl als Wundheilöl, als Einreibung bei Muskelschmerzen, Verstauchungen und Verrenkungen angewandt.

Vorsicht:
Nicht in der Schwangerschaft, während der Stillzeit und bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit anwenden
.
Zudem schwächen die Inhaltsstoffe des Echten Johanniskrautes etliche andere Arzneistoffe.





Wilde Kräuterbutter

 
 

  • 250 g weiche Butter

  • 1 Scharlotte

  • 2 handvoll wilde Kräuter
    (z.B. Gundermann, Knoblauchsrauke, Dost, Sauerampfer, Giersch)

  • Salz

 

Die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Schalotte fein würfeln. Die Kräuter und die Schalotte mit der weichen Butter vermengen. Mit Salz abschmecken.
Anschließend die Kräuterbutter circa eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Paßt wunderbar zum Auftakt der Grillsaison!

Guten Appetit!






Der pure Genuss





  • frisches Bauernbrot
  • Butter
  • 1 handvoll frisches
    Gartenschaumkraut






Das Gartenschaumkraut waschen, putzen und leicht trocken schütteln. Das frische Brot mit Butter bestreichen, mit dem Gartenschaumkraut belegen und einfach genießen.


Guten Appetit!







Flüssiger Frühlingsgruß



    • 500 ml Ayran
      (Türkischer Joghurt
      mit Wasser  - auch als
      Fertigprodukt im Supermarkt erhältlich)
    • 1/2 handvoll zarte und frühlingshafte Wildkrauter (z.B. Scharbockskraut, Vogelmiere, junge Brennnesselblätter)
    • 1 Brise Salz
    • 1 Spritzer Zitronensaft


Die Wildkräuter waschen, abtropfen lassen, putzen und hacken.
Mit dem gut gekühlten Ayran, je nach Belieben einer Brise Salz und   einem Spritzer Zitronensaft verrühren.

Schmeckt sehr gut zu einem Pidebrot mit Schafskäse und Oliven oder auch ganz einfach als erfrischendes Getränk.

Wohl bekomm´s!


Beim Genuss von Scharbockskraut bitte folgendes beachten:

    • Nicht in großen Mengen konsumieren - ein Zuviel kann u.a. Schleimhautreizungen auslösen.
      Sehr empfindliche Menschen sollten generell darauf verzichten.
    • Nur vor der Blüte ernten, denn mit Beginn der Blüte steigt der Gehalt des schleimhautreizenden Stoffes in der Pflanze an.






Knuspriges Walnussbrot

 

  • 1 Beutel Roggen-Sauerteigextrakt                                            (erhältlich in Drogerien und Bio-Supermärkten)
  • 700 g Weizenmehl
  • 300 g Roggenmehl
  • 200 g geschälte Walnüsse
  • 700 ml handwarmes Wasser
  • 2 Beutel Trockenhefe
  • 2 ½ Tl Salz

 

Sauerteigextrakt, Weizen- und Roggenmehl, Trockenhefe, Walnüsse und Wasser gut mischen.                                                                                  Das handwarme Wasser dazugeben und gut durchkneten.                     Etwa zwei Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.      Nochmals durchkneten und zu einem Laib formen.                               Diesen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.                          Jetzt circa eine halbe Stunde abgedeckt gehen lassen.                          Dann das Brot in den vorgeheizten Backofen schieben, eine Schale mit kaltem Wasser dazustellen und rund 80 Minuten bei 180 bis 200 °C backen.

 Tipps:

  • Fertig ist das Brot, wenn es beim Beklopfen mit den Fingerspitzen hohl klingt.
  • Ist eine besonders knusprige Kruste gewünscht, das Brot hin und wieder während des Backens mit Wasser einpinseln.


Guten Appetit!




 

 

Quittenlikör


 


  • 500 g Quitten
  • 1 nußgroßes Stück Ingwer
  • Zitronenschale
  • 1 l Doppelkorn
  • 200 g Zucker

 



Den Flaum der Quitten mit einem Tuch abreiben.
Die Quitten in Stücke schneiden, den Ingwer würfeln und gemeinsam mit der Zitronenschale und dem Zucker in eine Flasche geben. Anschließend mit dem Doppelkorn auffüllen.                                             Drei bis vier Wochen ziehenlassen, dann abfiltern.

Wohl bekomm`s!




Kräutrige Knusperstangerl



  • 500 g Mehl
  • 300 ml Wasser
  • 3 gehäufte El getrockneter Dost
  • 20 g frische Hefe
  • 2 El Olivenöl
  • 2,5 Tl Salz
  • 1 Tl Zucker


Die Hefe in eine Tasse krümeln, mit etwas lauwarmen Wasser und dem Zucker anrühren.
Kurz stehen lassen.
Die Hefemischung dann mit dem Mehl, Wasser, Dost, Olivenöl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. 30 Minuten gehenlassen.

Dann aus gut walnußgroßen Teigstückchen erst Kugeln, dann Stangerl formen und auf ein mit Backpapier versehenes Backblech legen.
Nochmals kurz gehenlassen.

Anschließend bei 250°C (Ober-/Unterhitze) etwa 10 Minuten backen.

Die kräutrigen Knusperstangerl schmecken besonders gut zu Käse, Salami, Bier und Wein.

Guten Appetit!



Sommerlicher Eistee






je 2 Stängel Katzenminze aus dem Garten,

Pfefferminze, Zitronenmelisse

Honig

Eiswürfel






Die frisch geernteten Kräuter in einen hitzebeständigen Krug hängen und mit kochendem Wasser übergießen. Nach etwa 10 Minuten abseihen und abkühlen lassen.


Nach Geschmack mit Honig süßen und kurz vor dem Servieren Eiswürfel dazugeben.



Wohl bekomm´s!







Kleeblütenlimonade






½ l Messbecher gefüllt mit Kleeblüten

½ l Apfelsaft

½ l Mineralwasser

Saft einer ½ Zitrone






Die Kleeblüten morgens bei sonnigem Wetter pflücken.                  Zuhause im Freien auf einem Tuch oder Zeitung ausbreiten und den Insekten eine Chance zur Flucht ermöglichen.                            Anschließend die Blüten in ein Gefäß geben, mit Apfel- und Zitronensaft übergießen, kräftig andrücken und die Mischung bis zum nächsten Tag ziehen lassen.                                                                                             Dann durch ein engmaschiges Sieb abseihen und mit gut gekühltem Mineralwasser auffüllen.                                                                            Vor dem Servieren hübsch mit Blüten dekorieren.


Ergibt etwa einen Liter Kleeblütenlimonade.


Prosit!





Löwenzahnsirup





1 Liter Löwenzahnblüten

1 Liter Wasser

1 kg Zucker

1 Zitrone






Die Löwenzahnblüten am späten Vormittag pflücken, dann ca. eine Stunde auf einem Tisch im Freien ausbreiten und den Insekten einen Chance zur Flucht geben.


Stängelreste abschneiden.                                                                           In manchen Rezepten wird das gesamte grüne Körbchen entfernt. Ich verwende es jedoch mit. So erhält der fertige Sirup eine süß-bittere Note.

Die geputzten Löwenzahnblüten in einen ausreichend großen Topf geben, mit dem Wasser aufgießen, kurz aufkochen, anschließend abkühlen lassen und dann durch ein Tuch oder Sieb filtern.                                               Die Flüssigkeit wieder auf einen Liter ergänzen, den Saft der Zitrone und den Zucker zugeben.                                                                         Alles bei mittlerer Hitze und häufigen Rühren köcheln lassen bis etwa die Hälfte der Flüssigkeit verdampft ist. Dann in saubere Gläser oder Flaschen füllen.                                                                                         


Der Löwenzahnsirup, oft auch „Löwenzahnhonig“ genannt, kann zum Süßen von Obstsalaten, Süßspeisen und zum Aromatisieren von Erfrischungsgetränken verwendet werden.




                        Wildkräuterquark


  • 1 handvoll gemischter Wildkräuter                                                                                      (z. B. Giersch, Löwenzahn,                                                                                  Schafgarbe, Knoblauchrauke)
  • 250 g Quark
  • etwas Milch
  • ½ Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Honig
  • Salz
  • Pfeffer

 

Die Wildkräuter waschen, putzen, gut abtropfen lassen und fein hacken.                                Die Zwiebel und den Knoblauch häuten, fein würfeln und mit dem Quark mit der Milch verrühren. Die Wildkräuter zu der Mischung geben.                                                                   Mit Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer würzig abschmecken.                                          Schmeckt besonders gut auf frischem Bauernbrot.

Guten Appetit!




Brennnesselpesto


  • 1 l junge Brennnesseltriebe

  • 1 gehackte Knoblauchzehe

  • 50 g geriebene Mandeln

  • 50 g geriebenen Parmesan

  • ca. 200 ml Olivenöl

  • 1 Prise Salz




Am Besten gleich Latexhandschuhe anziehen, dann die Brennnesseltriebe putzen, waschen, trocken schleudern und sehr fein hacken.

Mit der zerkleinerten Knoblauchzehe, den Mandeln, Parmesan und Olivenöl vermengen.

Anschließend mit einer Prise Salz abschmecken.


Schmeckt sehr gut zu Bauernbrot, Nudeln oder mit Essig verrührt als Salatdressing.


Guten Appetit!





Vogelmieren-Pfannenkuchen



als Vorspeise für vier Personen


  • 250 ml Milch
  • 1 Ei
  • ca. 80 g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Butter
  • 150 g Naturjoghurt
  • 3 EL Sahne-Meerrettich
  • 1 Packung Wildlachs


Das Vogelmierenkraut putzen, waschen und grob hacken.
Anschließend dieses in der Milch pürieren. Das gesiebte Mehl mit dem Ei und der Milch gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Pfannenkuchenteig etwa eine halbe Stunde quellen lassen.
Etwa vier bis fünf Pfannenkuchen in einer kleinen Pfanne in heißer Butter ausbacken.
Diese gut auskühlen lassen.
Den Naturjoghurt und den Sahne-Meerettich vermengen und auf die Pfannenkuchen streichen.
Dann eine Schicht Wildlachs auflegen und die Pfannenkuchen rollen.
Mit einem scharfen Messer die Röllchen in appetitliche Tranchen schneiden und auf den Salaten der Saison anrichten.






Schlehenaufstrich







  • 1 kg Schlehen
  • ca. 350 g Gelierzucker (2:1)
  • ¼ Apfelsaft




Die Schlehen nach dem ersten Frost ernten oder nach dem Waschen und Putzen
ca. ½ Jahr eingefrieren. So mindert sich der herbe Geschmack.

Die so vorbereiteten Schlehen in einem Topf gemeinsam mit dem Apfelsaft weich kochen, anschließend durch ein Sieb streichen. Den Fruchtbrei abwiegen, entsprechend Gelierzucker zugeben und nach Herstellerangaben aufkochen.
Den heißen Schlehenaufstrich in Gläser füllen und verschließen.


Guten Appetit!




Weißdornlikör






  • 200 g Weißdornfrüchte 
  • 100 g Weißer Kandiszucker
  • 700 ml Doppelkorn 38 % vol.








Die Früchte waschen, verlesen, abtropfen lassen und anschließend in eine Flasche füllen.           Weißen Kandiszucker und Doppelkorn zugeben.                                                                              Bei Zimmertemperatur ca. sechs Monate stehen lassen.                                                                    Danach den Likör eventuell filtern.                                                                                           Wenn einem Trübstoffe jedoch nicht stören, muß das aber nicht unbedingt sein.

Wohl bekomm´s!

Rezept: nach dem Buch „Delikatessen am Wegesrand“ von Dr. Brigitte Klemme und                 Dr. Dirk Holterman





Hagebuttenmarmelade






  • 1 kg Hagebutten  
  • ca. 1 kg Gelierzucker (1:1)
  • etwas Apfelsaft



Hagebutten waschen, von den Stielen und den schwarzen Käppchen befreien, halbieren und die Kernchen entfernen. Anschließend nochmal gut waschen, denn zurückgebliebende Haare der Kernchen würden beim Essen unangenehm im Hals kratzen.                                                 Die geputzten Hagebutten mit etwas Apfelsaft weichkochen und pürieren.                       Hagebuttenmus wiegen, mit entsprechend Gelierzucker  (1:1) verrühren und nach Packungsangabe verarbeiten. Heiß in Gläser füllen.                                                                                                                                                   Die Hagebuttenmarmelade auf ein frisches Brot gestrichen – ein Traum!

Guten Appetit!




Vogelbeercreme


für vier Personen

  • 250 g Vogelbeeren
  • 250 g Äpfel
  • 125 ml Apfelsaft
  • 75 g Weizenkleie
  • 1 El Mehl
  • 375 ml Wasser
  • 125 ml Süße Sahne
  • 5 El Schmand
  • Honig oder Zucker nach Bedarf
  • Mandelsplitter


Die eingefrorenen Vogelbeeren langsam auftauen, mit den gestückelten Äpfeln und dem Apfelsaft weichkochen. Dann durch ein Sieb passieren. Die Weizenkleie mit 125 ml Wasser verrühren und eine halbe Stunde quellen lassen.                                       Das restliche Wasser dann zum Kochen bringen, den gequollenen Weizenschrot unter Rühren zugeben, das Mehl darüber sieben und ca. 3 Minuten köcheln lassen.              Ein bis zwei Esslöffel des Vogelbeermuses mit Honig oder Zucker mischen (ca. 1:1) und mit der abgekühlten Weizenkleie vermengen.                                                       Das herbe Vogelbeermus langsam zugeben und den Geschmack testen, damit die Creme nicht zu bitter wird. Die Sahne steif schlagen (einen kleinen Teil für die Verzierung aufheben) und zusammen mit dem Schmand unter die Schrotmasse heben. Die Vogelbeercreme mit einem kleinen Sahnehäubchen und gerösteten Mandelsplittern garnieren.                                                                                                         Ist etwas Vogelbeermus übrig, dieses einfrieren und später für eine neue Vogelbeercreme verwenden.                                                                                   Die Vogelbeercreme schmeckt nicht nur als Nachspeise sehr gut, sondern ist auch als morgendliche Müslialternative sehr fein.                                                                                                                                                                                                     Guten Appetit!




Mädesüß bavarese

für vier Personen

  • 10 Mädesüß-Blütenstände
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1/4 l Milch
  • 4 Eier getrennt
  • 100 g Zucker
  • 250 g Sahne
  • ein paar Blüten zum Garnieren

Die Mädesüßblüten zwei Stunden, möglichst im Freien, welken lassen, damit sich alle Insekten entfernen können. Nicht waschen!                                                          Die Blüten in der Sahne kurz aufkochen, abkühlen lassen und abseihen.                   Anschließend sehr gut abkühlen lassen.                                                                Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Milch erhitzen.                          Eigelb von vier Eiern mit dem Zucker zu einer schaumigen Creme rühren. Die Gelatine ausdrücken und in der heißen Milch auflösen, dann die Flüssigkeit langsam der Ei-Zucker-Masse zugeben. Rühren bis die Creme eindickt. Eventuell die Masse vorsichtig über einem heißen Wasserbad schlagen. Anschließend das Ganze über einem kaltem Wasserbad mit Eiswürfeln rühren bis die Creme erkaltet ist.                   Wenn die Masse beginnt zu erstarren, die steifgeschlagene Mädesüßsahne vorsichtig unterheben. Die Mädesüßcreme in Schälchen füllen und mehrere Stunden kaltstellen. Mit Mädesüßblüten garniert servieren.

Gutes Gelingen!



Knusprige Hollerkücherl



für 4 Personen
  • 4 - 8 Blütendolden
  • 125 g Mehl
  • 1/4 l helles Bier
  • 1 Eigelb
  • 1 Tl Öl
  • 1 Eiweiß
  • 1 Priese Salz
  • Sonnenblumenöl zum Ausbacken
  • Puderzucker oder Holunderblütensirup

Dazu schön aufgeblühte Holunderblütendolden ernten. Den Stängel an den Blüten lang genug lassen, daß diese später gut in den Teig getaucht werden können. Die Blütendolden ausschütteln, um mögliche mehrbeinige Untermieter zu entfernen. Zu Hause die Blüten kurz auf einem Papier auslegen, so haben eventuell verbliebene Insekten noch Möglichkeit zur Flucht.
Das Mehl mit dem Bier, dem Eigelb und einer Priese Salz zu einem dünnen Teig verrühren.
Öl und steifgeschlagenes Eiweiß unterheben. Die Holunderblüten durch den Teig ziehen, kurz abtropfen lasse, anschließend in das heiße Öl geben und goldgelb ausbacken.
Je nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben oder mit Holunderblütensirup beträufeln.

Guten Appetit!

Nach einem Rezept aus dem Buch
"Delikatessen am Wegesrand" von Dr. Brigitte Klemme und Dr. Dirk Holterman